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Mentale Unruhe statt Fokus¹˒²˒³?

Darm und Gehirn sind eng vernetzt. Entdecke, was dein Darm
mit Fokus¹˒²˒³, Stimmung¹˒²˒³ und Schlaf¹˒²˒³ zu tun hat.

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Wusstest du, dass ein großer Teil des körpereigenen Serotonins im Magen-Darm-Trakt produziert wird?

Dein Darm ist weit mehr als ein Verdauungsorgan – über die Darm-Hirn-Achse steht er in engem Austausch mit dem Nervensystem und kann in Zusammenhang mit Stimmung, Stressverarbeitung, Schlaf und kognitiver Leistungsfähigkeit stehen.⁴,⁵

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BRAIN FOG?

Diese fragwürdige Form des „Multitaskings“ kennen wahrscheinlich die meisten von uns: Vergessen, was wir gerade tun, während wir es tun. Es fühlt sich an, als würde der Kopf im Nebel stecken. Bei diesem Phänomen spricht man passenderweise von "Brainfog“.

Es beschreibt eine subjektiv empfundene mentale Unklarheit, die sich durch Konzentrationsprobleme oder geistige Erschöpfung äußern kann.

OVERTHINKING?

„When you’re already overthinking and you start overthinking your overthinking“.

Was so klingt, wie ein fast schon angestaubtes Meme, findet für viele leider nicht nur im Feed einer Social Media App statt, sondern im echten Leben – gerne auch abends, begleitet von innerer Unruhe und unruhigen Nächten. Gefühlt nie enden wollende Gedankenspiralen können mit der Regeneration und der so wichtigen nächtlichen „Aufräumarbeit“ des Gehirns in Zusammenhang stehen. Es kann am nächsten Tag dazu kommen, dass man sich nicht immer ganz ausgeruht oder fokussiert fühlt.

PROKRASTINATION?

Prokrastination ist selten ein Zeitproblem, sondern ein Zusammenspiel aus Wissen und Nicht-Handeln. Wenn Fokus, Wachheit oder Konzentration nachlassen, steigt die innere Hürde, anzufangen.

Der Workaround: Wir schieben auf und fühlen uns kurzfristig entlastet, aber die eigentliche Aufgabe läuft gedanklich im Hintergrund weiter. Häufig liegt der Grund weniger in fehlender Organisation als in eingeschränkter mentaler Verfügbarkeit.

MÜDE?

Der absolute Endgegner: Nächte, in denen der Körper müde ist, der Kopf aber nicht abschalten will. Plötzlich ist er da, der mentale Wachzustand, den wir uns früher am Tag so sehnlichst herbeigewünscht hätten. Wir liegen im Bett, wälzen uns von einer Seite zur anderen und zählen nicht Schäfchen, sondern Gedanken.

Einschlafen wird zur Aufgabe, Durchschlafen zur Ausnahme. Und je stärker der Versuch, endlich zur Ruhe zu kommen, desto präsenter wird paradoxerweise das Gefühl, "on" zu sein – ein Teufelskreis.

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